Die Tricks der Banken
Quelle: www.derwesten.de
Essen/Berlin. Das ramponierte Image der Banken hält viele Geldhäuser nicht davon ab, auch mitten in der schwersten Finanzkrise weiter für Vermögensanlagen zu werben, die auf den ersten Blick nicht transparent sind.
Nach wie vor lauern auf Anleger, die sich von hohen Rendite-Versprechungen blenden lassen, böse Fallen. Das ergab eine Stichprobe der WAZ.
„Stecken Sie Ihr Geld nur in Anlagen, die Sie auch verstehen!” Dieser Tipp, der nun täglich von Verbraucherschützern, aber auch von Bankmanagern zu hören ist, lässt sich im Alltag oft nur schwer umsetzen. Da wird für Sparbücher geworben, die über fünf Prozent Zinsen bringen sollen, aber nur, wenn bestimmte Geldsummen nach einer bestimmten Größenstaffel bis zu einem bestimmten Datum für bestimmte Zeiträume festgelegt werden. Oft gilt das aber nur für „frisches Geld”, das noch nicht bei der Bank gelegen hat. Zudem gibt es die attraktiven Zinsen häufig nur für „Neukunden”, die nach wenigen Monaten „Altkunden” werden und dann nur noch deutlich niedrigere Renditen erhalten. Vor allem der Trick mit den Sternchen und dem oft unverständlichen Kleingedrucktem ist weiter die Regel.
"Trauen Sie keiner Bank"
Der Ratschlag von Thomas Bieler, Finanzexperte bei der NRW-Verbraucherzentrale: „Trauen Sie keiner Bank, denn diese hat andere Interessen als ihre Kunden.”
Und diese Kunden bringen einiges mit: 170 Milliarden Euro legen die deutschen Privathaushalte in diesem Jahr zur Seite. Dies sind etwa elf Prozent ihres Einkommen und damit etwas mehr als im vergangenen Jahr. Nur die Franzosen sind noch sparsamer. Die Amerikaner bilden das andere Extrem. Sie geben fast alles aus, was einnehmen. Viele leben sogar auf Pump.
Schulden sind vielen Deutschen hingegen ein Gräuel. Lediglich für den Kauf eines Eigenheims würden sich zwei Drittel der Haushalte verschulden. Anschaffungen werden durch Verzicht auf andere Dinge oder aus den finanziellen Reserven finanziert.
eingestellt durch: Rechtsanwalt Jürgen Graser
Essen/Berlin. Das ramponierte Image der Banken hält viele Geldhäuser nicht davon ab, auch mitten in der schwersten Finanzkrise weiter für Vermögensanlagen zu werben, die auf den ersten Blick nicht transparent sind.
Nach wie vor lauern auf Anleger, die sich von hohen Rendite-Versprechungen blenden lassen, böse Fallen. Das ergab eine Stichprobe der WAZ.
„Stecken Sie Ihr Geld nur in Anlagen, die Sie auch verstehen!” Dieser Tipp, der nun täglich von Verbraucherschützern, aber auch von Bankmanagern zu hören ist, lässt sich im Alltag oft nur schwer umsetzen. Da wird für Sparbücher geworben, die über fünf Prozent Zinsen bringen sollen, aber nur, wenn bestimmte Geldsummen nach einer bestimmten Größenstaffel bis zu einem bestimmten Datum für bestimmte Zeiträume festgelegt werden. Oft gilt das aber nur für „frisches Geld”, das noch nicht bei der Bank gelegen hat. Zudem gibt es die attraktiven Zinsen häufig nur für „Neukunden”, die nach wenigen Monaten „Altkunden” werden und dann nur noch deutlich niedrigere Renditen erhalten. Vor allem der Trick mit den Sternchen und dem oft unverständlichen Kleingedrucktem ist weiter die Regel.
"Trauen Sie keiner Bank"
Der Ratschlag von Thomas Bieler, Finanzexperte bei der NRW-Verbraucherzentrale: „Trauen Sie keiner Bank, denn diese hat andere Interessen als ihre Kunden.”
Und diese Kunden bringen einiges mit: 170 Milliarden Euro legen die deutschen Privathaushalte in diesem Jahr zur Seite. Dies sind etwa elf Prozent ihres Einkommen und damit etwas mehr als im vergangenen Jahr. Nur die Franzosen sind noch sparsamer. Die Amerikaner bilden das andere Extrem. Sie geben fast alles aus, was einnehmen. Viele leben sogar auf Pump.
Schulden sind vielen Deutschen hingegen ein Gräuel. Lediglich für den Kauf eines Eigenheims würden sich zwei Drittel der Haushalte verschulden. Anschaffungen werden durch Verzicht auf andere Dinge oder aus den finanziellen Reserven finanziert.
eingestellt durch: Rechtsanwalt Jürgen Graser
Graser - 29. Okt, 06:26